Gemeinschaftspraxis für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. Elisa Arendt und Dr. Wolfram Eschrich 

Shōnishin – sanfte Kinderakupunktur ohne Nadeln

Shōnishin ist eine traditionelle japanische Behandlungsmethode für Kinder. Der Name setzt sich aus den japanischen Begriffen shōni („Kind“) und shin („Nadel/Nadelung“) zusammen. Im Unterschied zur klassischen Akupunktur werden bei Shōnishin jedoch keine Nadeln in die Haut gestochen.
Stattdessen wird mit einem speziellen, stiftähnlichen Instrument gearbeitet. Durch sanfte Streich-, Klopf- und Vibrationstechniken werden bestimmte Körperregionen und Meridiane behandelt. Die Behandlung ist dadurch besonders sanft und wird von vielen Kindern gut angenommen.

Für welche Kinder kann Shōnishin interessant sein?
Shōnishin wird in Japan sowohl zur Unterstützung der Gesunderhaltung und Prophylaxe als auch bei verschiedenen Beschwerden und gesundheitlichen Störungen eingesetzt. Das Behandlungskonzept berücksichtigt dabei neben körperlichen Aspekten auch die motorische, sensorische und emotionale Entwicklung des Kindes.
Bei der Behandlung wird das Kind entsprechend seinem Alter und seiner individuellen Entwicklung betrachtet. Das Konzept unterscheidet dabei verschiedene Entwicklungsphasen von Babys und Kleinkindern bis hin zu älteren Kindern.

Wie läuft eine Behandlung ab?
Zunächst erfolgt eine kindgerechte Betrachtung und Einschätzung des Kindes. Anschließend wird eine individuell abgestimmte Behandlung durchgeführt.
Je nach Alter kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz. 
Die Techniken werden dem Alter und der Entwicklungsphase des Kindes angepasst. 

Das Besondere an Shōnishin
Ein wesentlicher Unterschied zur klassischen Akupunktur besteht darin, dass die Haut nicht penetriert wird. 

Die Behandlung erfolgt ausschließlich über sanfte Streich-, Klopf- und Vibrationstechniken.
Das Konzept betrachtet die kindliche Entwicklung ganzheitlich und bezieht insbesondere die sensomotorische Entwicklung sowie verschiedene Sinnesbereiche mit ein. Dazu gehören unter anderem das taktile, propriozeptive, auditive, visuelle und vestibuläre System.


Shōnishin in unserer Kinderarztpraxis
Wir bieten Shōnishin als ergänzende Behandlungsmethode im Rahmen unserer kinderärztlichen Betreuung an.
Dabei ersetzt Shōnishin selbstverständlich nicht die notwendige schulmedizinische Diagnostik oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden erfolgt zunächst eine ärztliche Beurteilung. Anschließend kann gemeinsam besprochen werden, ob eine ergänzende Shōnishin-Behandlung sinnvoll ist.
Unser Ziel ist eine kindgerechte, sanfte und möglichst angenehme Behandlung, bei der das Wohlbefinden des Kindes im Mittelpunkt steht.
nadelfrei – sanft – kindgerecht
Shōnishin ermöglicht einen Zugang zur traditionellen japanischen Kinderakupunktur, ohne dass Nadeln in die Haut eingebracht werden müssen.
Wenn Sie Fragen haben oder wissen möchten, ob Shōnishin für Ihr Kind infrage kommt, sprechen Sie uns gerne an.


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